Wenn Benzin, dann mit Bactofin!
Weshalb Bactofin, ein seit über 30 Jahren bewährtes und ständig weiterentwickeltes Multifunktions-Benzinadditiv und der Urvater aller Benzin-Stabilisatoren heute unverzichtbarer denn je ist.
Wir erläutern die Zusammensetzung von modernem Benzin und die damit zusammenhängenden Probleme und zeigen Strategien und Lösungen im Umgang damit auf.
Hintergrundwissen
Über modernes Benzin
Um zu verstehen, weshalb modernes Benzin allen Fahrzeugen - alt wie neu - Probleme bereitet, muss man im Grundsatz nur folgenden Fakten kennen:
(Tankstellen-) Benzin bis Mitte/Ende der 80er-Jahre:
Homogenes Gemisch aus petrochemischem Raffinat plus Blei und damit sehr lange lagerfähig.
Ende der 80er-Jahre bis 2005:
Mit Einführung des bleifreien Benzins wurde das Blei durch Benzol, Isoalkane und MTBE zur Oktananhebung ersetzt. Es kam also erstmals eine geringe, noch unkritische Menge reaktiver, organischer Bestandteile in Form von Ether dazu. Bis 2005 stieg dieser Anteil durch die Reduzierung des Benzols leicht an.
Insgesamt immer noch gute Lagerfähigkeit und hervorragende Veträglichkeit mit den in Kraftstoffsystemen verbauten Materialien.
Modernes Benzin (seit 2005):
Heterogene Mischung aus ca 65% petrochemischem Erdöl-Raffinat und ca 35% organischen (Bio-Alkohole, Ether, Olefine) Bestandteilen.
Diese Mischung ist nicht stabil, denn sowohl die Bio-Anteile, als auch die Ether-Verbindungen und Olefine sind Zersetzungs- und Umwandlungsprozessen unterworfen, die somit die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Kraftstoffs als Ganzes negativ beeinflußen.
Schon in frischem Zustand sind vor allem die (Bio-)Alkohole für die Fahrzeugtechnik problematisch. Die bei längerer Standzeit/Lagerung entstehenden Zersetzungsprodukte sind sogar hochaggressiv (Säuren) und teilweise gar nicht mehr flüssig (schleimige, bakterielle Ausscheidungen).
Neben diesen negativen Auswirkungen auf die Technik büßt der Kraftstoff selbst als solcher dadurch seine benötigten Eigenschaften ein - denn die organischen Bestandteile sind nicht nur gesetzlich vorgegebene "Füllstoffe", sondern dienen dazu, Zündfähigkeit und Klopffestigkeit des mineralischen Basis-Benzins auf das erforderliche und zugesicherte Maß anzuheben. Durch den Zerfall der organischen Zugaben büßt der Kraftstoff also auch noch erheblich an Zündfähigkeit und Klopffestigkeit (Oktanzahl) ein.
Einblick in die genauen chemisch-physikalischen Vorgänge findet Ihr hier zum Aufklappen:
Die folgenden Vorgänge betreffen alle Tankstellen-Sorten mit Ethanolanteil: Super E10, Super E5, SuperPlus (E5) und alle Premium-Sorten mit Ausnahme von ARAL Ultimate.
All diese Sorten enthalten 5 oder 10% Bioethanol, ca 15-22% ETBE/MTBE (Ether) und einen kleineren Prozentsatz herstellerspezifische Additiv-Verbindungen - der Rest ist mineralisches Raffinat.
Bioethanol - Eigenschaften und Auswirkungen:
Aus Nutzpflanzen und/oder pflanzlichen und tierischen Abfällen gewonnen, gehört Ethanol chemisch zu den Alkoholen und weist somit folgende für den Einsatz in Fahrzeugen zu berücksichtigende Eigenschaften auf:
• stark hygroskopisch, also wasseranziehend (Wasseraufnahmefähigkeit: petrochemisches Benzin 0,05% - Ethanol 100%)
• korrosiv gegenüber Metallen
• aggressiv gegenüber Gummi und Kunststoffen
• höhere Oktanzahl/Klopffestigkeit, jedoch geringere Energiedichte als mineralisches Benzin
Während die korrosive Last vor allem Bauteile aus Metall wie Tank, feste Leitungen, Vergaser und Einspritzanlagen schädigt, sorgt die stark hygroskopische Wirkung und Aggressivität gegenüber Kunststoffen und Gummi für beschleunigte Alterung und Zersetzung von Kraftstoffleitungen und Dichtungen. Zusätzlich setzt bei längerer Standzeit/Lagerung (ab ca 3-4 Wochen) eine Kettenreaktion, das "Kippen" des Kraftstoffs ein.
Das Ethanol zieht dabei Wasser aus der Luft (Luftfeuchtigkeit) und dem Kondensat. Sobald die Sättigungsgrenze erreicht ist, setzt dieses sich bei Ruhe aufgrund der höheren Dichte am Tankboden ab und entmischt dabei auch die Alkohole aus dem mineralischen Benzin, es kommt zur sogenannten Phasentrennung. Die Bakterien, die im Wasser und auch im Ethanol vorhanden sind, finden an dieser Phasengrenze ideale Bedingungen vor und vermehren sich explosionsartig. Dabei verstoffwechseln sie das Ethanol zu Essigsäure, zusätzlich wandeln chemische Zerfallsprozesse die Alkohole zu weiteren Säuren. Zur ursprünglichen Korrosivität kommen nun also hochreaktive Säuren hinzu. Dazu gesellen sich Ausscheidungsprodukte der Bakterien, die schleimige Ablagerungen bilden.
Dadurch und durch die Verdunstung (vor allem der Ether, aber auch des Ethanols) - bleibt nach längeren Standzeiten von den organischen Bestandteilen also fast nichts übrig. Da Ether & Ethanol jedoch eine höhere Oktanzahl als mineralisches Benzin aufweisen, sind der zugesicherte Oktanwert und die Zündfähigkeit damit auch nicht mehr gegeben.
(Bio)Ethanol-freie Sorten wie ARAL Ultimate sind nichtsdestotrotz keine rein petrochemischen Raffinate - sie enthalten 15-22% Ether (ETBE/MTBE) zur Anhebung der Klopffestigkeit (Oktanzahl) auf den angegebenen Wert (meistens 100-102 Oktan).
ETBE/MTBE - Eigenschaften und Auswirkungen:
ETBE (Ethyl-tertiär-Butylether, vorwiegend eingesetzt) und MTBE (Methyl-tertiär-Butylether, Verwendung stark rückläufig) gehören zur Gruppe der aliphatischen Ether und werden dem Benzin als Antiklopfmittel beigegeben. Der Grund für die hohe Beimischung ist die Rationalisierung der Kraftstoffproduktion: die Raffinerien liefern nur noch eine oder zwei relativ niedrigoktanige Sorten, die dann durch Beimischung zu den an der Zapfsäule erhältlichen Oktanzahlen aufgefächert werden.
Bei beiden Komponenten handelt es sich um hochflüchtige Kohlenwasserstoffe, die eine nochmals höhere Oktanzahl als Ethanol aufweisen, im Gegensatz zu diesem jedoch weder hygroskopisch (jedoch sehr gut in Wasser mischbar), noch aggressiv gegenüber den meisten Kunststoffen und Gummi sowie nicht von der Bakterien-Problematik betroffen sind. Die Nachteile sind eine nochmals geringere Energiedichte, die für Mehrverbrauch sorgt - und vor allem die Flüchtigkeit. Da sie gezielt zum Erreichen höherer Oktanzahlen beigemischt werden, sorgt ihre Verdunstung dafür, dass der Kraftstoff bereits nach 2 Wochen im Tank an Klopffestigkeit verliert. Premiumsorten mit 102 Oktan liegen nach 2-3 Wochen bei etwa 100 Oktan, wird der Kraftstoff noch länger gelagert (z.B. in der Winterpause), dann ist ein Absinken bis auf 95 Oktan möglich.
ETBE/MTBE stellt also vor allem dann ein Problem dar, wenn das Fahrzeug höhere Oktanzahlen (98 und aufwärts) benötigt und nicht regelmäßig im Alltag genutzt wird. Stets frisches Benzin im Tank ist bei Liebhaberfahrzeugen eine logistische Herausforderung und Motorklingeln & -Klopfen hochgradig gefährlich. Zwar besitzen manche Youngtimer bereits eine Klopfregelung, doch auch diese regelt erst, wenn das Phänomen bereits auftritt. Und schlussendlich tritt auch bei Premiumsorten nach längerer Standzeit ein mehr oder minder ausgeprägter Zerfallsprozess der nicht petrochemischen Bestandteile auf.
Parallel zur Beimischung von Bio-Anteilen unterlag auch der mineralische Basis-Kraftstoff einem für unsere Fahrzeuge nachteiligen Wandel: durch den Wegfall des Bleis und immer weiter rationalisierte Raffinierung nahm die Schmierwirkung stetig ab und ist heutzutage praktisch nicht mehr vorhanden. Verschärft wird die mangelnde Schmierung durch die hygroskopische Wirkung des Ethanols.
Zwar benötigen die meisten Motoren schon lange kein Blei oder Blei-Ersatz mehr, die verschleißmindernde Wirkung einer gewissen Schmierung der mechanischen Bauteile des Kraftstoffsystems und der Ventile ist jedoch unstrittig. Selbst modernste Motoren quittieren das trockene Benzin unserer Tage mit härterem Lauf und erhöhtem Verschleiß an Einspritzanlage und Zylinderkopf/Ventilen - das gilt erst recht für ältere Modelle, bei denen mehr Mechanik verbaut ist.

Hintergrundwissen
DIN EN 228 & Benzinhaltbarkeit
Die mangelnde Stabilität und begrenzte Haltbarkeit modernen Benzins ist nicht unsere verkaufsfördernde Erfindung, sondern durch die in der bezindefinierenden DIN EN 228 festgelegten Zusammensetzungen und Toleranzen vorgegeben. Im neben-/untenstehenden Bild ein Überblick über die resultierende Haltbarkeit in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren.

Hintergrundwissen
Hinweise von Fahrzeugherstellern
Hand auf's Herz: wer liest sich heute noch die den Fahrzeugen beiligenden Handbücher durch? Deshalb ist es kaum bekannt, dass viele Fahrzeughersteller darin ausdrücklich auf Probleme und Haftungsausschüsse hinweisen, falls das Fahrzeug mit Tankstellen-Kraftstoffen längere Zeit abgestellt wird. Lösungen oder Bezugsquellen für rein mineralisches Benzin werden freilich nicht genannt - die Verantwortung im Umgang mit dem Problem wird auf den Kunden abgeschoben.
Ford z.B. schreibt, dass bei längeren Standzeiten unbedingt Kraftstoff ohne Bioanteile getankt werden soll - wo dieser Kraftstoff beschafft werden kann, wird nicht erwähnt. Und VW hat in der Steuerelektronik seiner Hybrid-Fahrzeuge eine Kraftstoff-Altersüberwachung integriert: wenn der Verbrennungsmotor länger nicht genutzt wurde, erscheint bei Abrufen der Verbrennerleistung ein Warnhinweis, dass der Motor entweder nur im sogenannten Wartungslauf genutzt werden kann, oder frisches Benzin nachgetankt werden soll.
Auswirkungen & Probleme
Auswirkungen von frischem Benzin:
- poröse Dichtungen, Schläuche & Leitungen
- Korrosion, vor allem an Leichtmetall-Bauteilen
- Dampfblasenbildung und Startschwierigkeiten bei älteren Motoren durch den ethanol-/ether-bedingten, geringeren Dampfdruck
- höherer Verbrauch durch die geringere Energiedichte von Ethanol & Ether
Probleme & Schäden bei längeren Standzeiten:
- hartnäckige Ablagerungen in Tank, Leitungen, Vergasern & Einspritzanlagen
- verstopfte Filter & Düsen, Leistungsverlust, höherer Verbrauch und schlechte Abgaswerte
- massive Korrosion im Tank, in Leitungen, Vergasern und Einspritzanlagen
- Undichtigkeiten & Brandgefahr
- Startschwierigkeiten & schlechter Motorlauf bis hin zu kapitalem Motorschaden durch verlorene Zündfähigkeit und Klopffestigkeit des Kraftstoffs
Bilder von Schäden durch modernes Benzin
Strategien zur Problemeindämmung
Welches Tankstellen-Benzin soll ich wählen?
Den besten Kompromiss zwischen Preis, schädlichen Bioanteilen und Haltbarkeit bietet SuperPlus 98 (E5). Diese Sorte empfehlen wir auch und vor allem bei Saisonfahrzeugen, mindestens während der Standzeit.
Super 95 E10 und E5 können im Alltagsbetrieb ebenfalls eingesetzt werden, während längerer Standzeiten jedoch lieber nicht.
Premium-Sorten lohnen sich nur, wenn das Fahrzeug sehr hoch verdichtet ist und die höheren Oktanzahlen benötigt. Bei Standzeiten ist jedoch der Oktanzahl-Verlust zu berücksichtigen. SuperPlus 98 + Bactofin ist weitaus günstiger und stabiler.
Tipps, die die negativen Auswirkungen reduzieren:
- ohne Bactofin: Tank nicht komplett leerfahren
- mit Bactofin: Tank auch mal leerfahren, so wird Wasser restlos über die Verbrennung abgeführt
- Filter und Schläuche regelmäßig prüfen und gegebenfalls ersetzen
- vor längeren Standzeiten immer volltanken, um die Tankatmung und damit die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit zu minimieren
- am besten bei jedem Tanken Bactofin zugeben, mindestens jedoch vor längeren Standzeiten
Die umfassendste Lösung: Bactofin
Was leistet Bactofin?
- stabilisiert alle Benzin-Sorten & Benzin-Ethanol-Gemische bis hin zu E85 über längere Zeiträume (bis zu 3 Jahre)
- schützt durch alkalische Reserven aktiv vor Korrosion und neutralisiert vorhandene Säuren
- löst bakterielle Verunreinigungen auf
- reinigt kontinuierlich und schonend das gesamte Kraftstoffsystem bis hin zu Ventilen und Brennraum
- führt angesammeltes Wasser und gelöste Verunreinigungen über die Verbrennung ab
- erhöht durch Hochoktanverbindungen und Katalysatoren Zündfähigkeit und Klopffestigkeit
- reduziert die Oberflächenspannung des Gemisches und sorgt dadurch für feinere Zerstäubung und effizientere Verbrennung
- senkt Kraftstoffverbrauch & Emissionen, optimiert die Leistungsausbeute
- schmiert durch hocheffiziente Schmierkomponenten alle mechanischen Bauteile des Kraftstoffsystems
- die Zugabe von Blei-Ersatz bei älteren Fahrzeugen ist nicht mehr nötig, da bereits enthalten!
- extrem ergiebig - nur 1ml /L Benzin nötig
Bactofin kann in Fahrzeugen aller Baujahre mit Otto-Motoren eingesetzt werden - die enthaltenen Schmierkomponenten (Blei-Ersatz) haben keinerlei negative Auswirkungen auf moderne Motoren, im Gegenteil!
Bactofin sollte mindestens vor längeren Standzeiten beim Tanken zugegeben werden. Die meisten unserer Kunden nutzen es jedoch bei jedem Tanken - und auch wir empfehlen den regelmäßigen Einsatz. Das gewährleistet ein sauberes Kraftstoffsystem, optimale Verbrennung und beugt Schäden vor.
Bactofin spart doppelt:
- Der Kaufpreis wird bereits durch die Verbrauchsersparnis amortisiert
- Der Schutz & die reinigende Wirkung verlängern die Lebensdauer der Komponenten und sparen Wartungs- & Reparaturkosten
Bactofin im Test
Die Garage Schmidli in Zürich hat nach erschreckenden Erfahrungen mit einem durchrestaurierten Dodge, der lange gestanden hat (Bilder siehe oben bei den Schadenbildern) einen Test mit Bactofin und 2 Benzin-Stabilisatoren anderer Hersteller, sowie einer unbehandelten Referenzprobe E5-Benzin gemacht. In die Gläser wurde jeweils eine Stahl-Lasche sowie eine Alu-Niete gelegt, dann wurden diese verschlossen und 3 Monate dunkel gelagert. Das Ergebnis spricht für sich - einzig die mit Bactofin behandelte Probe ist klar und die eingelegten Metallteile frei von Korrosion:
Referenzen - wer schwört auf Bactofin?
Einige Beispiele von größeren Kunden, die die Vorteile von Bactofin erfahren haben und nicht mehr darauf verzichten:
- Die Klima-Lounge, Anbieter von Lagerungs- und Klimatisierungslösungen für Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge. Siehe dazu auch das Video weiter unten, in dem wir mit Inhaber Dietmar Götz über seine Erfahrungen sprechen.
- Die Audi Tradition, die historische Sparte von Audi ist nach massiven Problemen mit der fahrtüchtigen Erhaltung der Exponate auf uns zugekommen und setzt nun in allen Fahrzeugen Wagner Bactofin bzw. Diesel-Additiv ein - seither keinerlei Probleme mehr!
- Das Polizeimuseum Stuttgart hatte ähnliche Probleme mit seinem Fuhrpark - erfolgreich und nachhaltig mit Wagner Bactofin & Diesel-Additiv gelöst!
- Viele Polizeiinspektionen in der Schweiz nutzen nach erfolgreichen Tests Wagner Bactofin & Diesel-Additiv im Dienstalltag in ihren Einsatzfahrzeugen
Videos


Moderne Kraftstoffe
Vortrag von Walter Wagner auf der Swiss Classic World in Luzern 2025
Bactofin & vergessene Lamborghinis
Ein Gespräch mit Dietmar Götz, Inhaber der Klima-Lounge auf der Retro-Classics in Stuttgart





